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Traumatherapie

„Ein Trauma unterdrückt die Entfaltung des Lebens. Es unterbricht die Verbindung zu uns selbst,
zu anderen Menschen, zur Natur und zu unserer geistigen Quelle. Es ist wie eine innere Zwangsjacke,
die eine Person innerlich erstarren lässt und einen erlebten Augenblick in ihrem Gedächtnis einfriert.“
(P. Levin)

Das Wort Trauma (griech.) bedeutet Wunde, Verletzung und bezeichnet eine psychische Erschütterung. Trauma ist eine Stressreaktion. Oftmals klingen die Folgen eines Traumas nach einiger Zeit von selbst wieder ab. Auftretende Traumareaktionen können auch zeitlich verzögert eintreten und werden deshalb oft nicht unmittelbar mit dem Ereignis in Zusammenhang gebracht. Traumata kommen oft vor. Ein Trauma erlebt zu haben, bedeutet nicht zwangsweise, dass man für das ganze Leben geschädigt ist, sofern es gelingt etwas auszuheilen oder zu verändern.

Einige typische Symptome können sein:

  • Meist unverhältnismäßige Angst-, Panik-, Wut- Attacken;
  • Depression; Gefühllosigkeit; Schmerzen;
  • Konzentrationsschwäche; innere Unruhe; sehr leichte Erregbarkeit,; Aufmerksamkeitsstörungen; Schlafstörungen; Zwangserkrankungen;
  • Abgespaltete Seelenzustände; Apathie; Erhöhte Wachsamkeit;
  • Vertrauensverlust und persönliche Werteveränderung;
  • Beständiges Wiedererinnern des Erlebnisses…

Wiederholende, oder als persönlich stark erlebte, bzw. nicht verarbeitete, Schlüsselerlebnisse haben negative Auswirkungen auf das emotionale und körperliche Wohlbefinden. Dauert diese Stressreaktion, mit entsprechenden Symptomen, länger an, bedarf es einer speziellen Traumatherapie. Ziel der Traumatherapie ist es, die Symptome einer traumatischen Erfahrung zu lindern, zu kontrollieren oder bestenfalls, zu beseitigen.

Mehr Infos bei: Luise Reddemann, Nervenärztin, Psychoanalytikerin, Traumatherapeutin und Autorin